Computergestützte Epidemiologie
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Leishmania Übertragungszyklus

Übertragungszyklus
Übertragung der Leishmaniose (© <a href="http://www.dpd.cdc.gov/dpdx/HTML/Image_Library.htm">DPDx</a>: www-Seite der CDC zur Diagnose von Parasiten)

Die Leishmaniose wird durch den Biss von Phlebotomen (engl.: sand flies) übertragen. Die Überträgermücken injizieren das infektiöse Stadium, die sogenannten promastigoten Parasiten während der Blutmahlzeit in den Menschen (1). Die promastigoten Parasiten, die in den Menschen gelangen, werden von Makrophagen phagozytiert (2) und entwickeln sich dort in die amastigote Form (3). Die amastigoten Parasiten vermehren sich zunächst in den befallenen Zellen und gehen dann auch auf verschiedene andere Gewebe über, die sich je nach Leishmania-Art unterscheiden (4). Der Befall dieser Gewebe äußert sich dann als die spezifische klinische Manifestation der Erkrankung. Überträgermücken infizieren sich durch eine Blutmahlzeit an einem infizierten Menschen, indem sie mit amastigoten Parasiten befallene Makrophagen aufnehmen (5, 6). Im Mitteldarm der Mücke verändern die Parasiten erneut ihre Form (promastigote Parasiten, siehe 7), vermehren sich und wandern schließlich in die Proboscis der Mücke (8). (Die obige Abbildung stammt von der Parasite Image Library, deren Text hier übersetzt und leicht verändert wiedergegeben wurde).