Computergestützte Epidemiologie
Mathematische Modellierung
Simulation
DE | EN | FR

Kontraintuitive Resultate bei Impfungen

Impfung
Quelle:<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=www.apoverlag.at/DieApotheke/2003_07/bilder/impfen.jpg&imgrefurl=http://www.apoverlag.at/DieApotheke/2003_07/seiten/haupt11_masern_0703.html&h=274&w=200&sz=4&tbnid=Cab-ezqyA5MJ:&tbnh=108&tbnw=79&prev=/images%3Fq%3Dmasern%2Bimpfung%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26oe%3DUTF-8%26sa%3DG">Die Apotheke</a>

Impfungen verhindern die Infektion des Geimpften und verlangsamen damit auch die Ausbreitung der Infektion in der Population, so dass ungeimpfte und erfolglos geimpfte Personen in einer geimpften Bevölkerung in einem späteren Alter infiziert werden als dies ohne Impfungen der Fall wäre. Bei vielen sogenannten Kinderkrankheiten steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit einer durch die Infektion hervorgerufenen schweren Komplikation mit dem Alter an. Durch die Impfung in der Population werden auch Ungeimpfte seltener infiziert. Wenn sie aber infiziert werden, sind sie aber durch das gestiegene Alter oft einem höheren Risiko ausgesetzt. Man kann zeigen, dass bei Masern, Mumps, Röteln und Polio das relative Erkrankungsrisiko von Ungeimpften für weite Bereiche der Durchimpfung ansteigt. In einigen Fällen kann es sogar vorkommen, dass die zu erwartende Gesamtzahl schwerer Komplikationen in der Bevölkerung durch die Impfung ansteigt.

Manuskript (PDF, 1.3 MB)