Computergestützte Epidemiologie
Mathematische Modellierung
Simulation
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SimPox

Das hier vorgestellte Simulationsprogramm erlaubt es zu untersuchen, wie effizient ein Pockenausbruch durch die Isolation von Erkrankten und durch das Aufspüren von Kontaktpersonen unter Kontrolle gebracht werden kann. Finanziert durch das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), entwickelten wir ein umfangreicheres, Individen-basiertes Simulationsprogramm für das Robert Koch Institut (RKI), Berlin, Deutschland, welches darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Optionen und Interventionsstrategien berücksichtigt. Um einem Missbrauch unseres Programmes zu verhindern, können wir in dieser allgemein zugänglichen Fassung nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Merkmalen zur Verfügung stellen. Insbesondere wird die Ausgabe der Ergebnisse unterdrückt, wenn (ausgehend von einer initialen Fallzahl von 100 Infizierten) mehr als 1000 Fälle in einer Simulation entstehen. Einzelheiten des zugrundeliegenden Modells wurden in einem Artikel im American Journal of Epidemiology sowie in einem Kommentar in Epidemiology veröffentlicht. Weitere Simulationswerkzeuge finden Sie auf Martin Eichners Didaktik-Seite.

Ausschluss der Haftung:

In keinem Falle ist die Universität Tübingen oder sonst eine Person für irgendeinen Schaden verantwortlich zu machen, der aus der Benutzung dieses Programmes (SimPox) herrührt.